Handels- und Gewerbeverein Jübek e.V.

Wir haben uns zu einem Verein zusammengeschlossen, weil wir gemeinsam etwas bewegen wollen. Wir unterstützen uns gegenseitig und mit unseren Aktivitäten tragen wir zum freundlichen Miteinander der Dorfbewohner bei.

(Wochenschau vom 21.11.2020) „Wir wollen Jübek nach vorne bringen“ - 40 Jahre Handels- und Gewerbeverein (HGV) Jübek

25.11.2020

(JÜBEK) Eigentlich sollte das 40jährige Bestehen groß gefeiert werden, doch wie so viele andere Pläne wurde auch dieser durch die Pandemie durchkreuzt, so dass das Jubiläum wohl erst im kommenden Jahr angemessen gewürdigt werden kann. „Wir hatten trotzdem ein bisschen Glück, denn wir konnten zumindest unsere für September geplante Jahresfahrt nach Kopenhagen noch so richtig genießen“, sagt Dieter Schmidt und erzählt, dass es ein rundum gelungener Ausflug war. 24 der 35 HGV-Mitglieder samt Partner* besuchten an dem Wochenende „Copenhill“ – eine der modernstenMüllverbrennungsanlagen der Welt und zugleich das neue Wahrzeichen der modernen, dänischen Hauptstadt. Das Naherholungsgebiet mit Wanderwegen und Skipiste hoch oben über dem Öresund sei ebenso beeindruckend gewesen wie die Stadtrundfahrt per Fahrrad. „Das war super bis zum letzten i-Tüpfelchen“, so der Organisator. Diese gemeinsamen Unternehmungen sind für ihn und für viele andere Mitglieder auch ausschlaggebend für den Zusammenhalt und Erfolg des HGV: „Das ist das, was unsere Gemeinschaft ausmacht. Wenn man sich nur ab und zu zum Stammtisch trifft, bleiben die Gespräche meist oberflächlich. Auf solchen Fahrten lernt man sich ein bisschen näher kennen, das schafft auch Vertrauen untereinander“, sagt er.

Gründet wurde der HGV am 22. Mai 1980 auf Einladung von fünf Jübeker Geschäftsleuten. Die damals 28 Interessenten wählten Ursula Reimann zu ihrer ersten Vorsitzenden. Ihr folgten 1986 Ulrike Völschow-Peter, 1987 Thea Overbeck, 1990 Gerhard Andresen, 1992 Heiko Sierks und 2000 schließlich Dieter Schmidt, der das Amt damit auch schon 20 Jahre innehat. „Die Versammlung wünschte sich damals einen Vorsitzenden, der vor Ort ist und Lust hat, viel zu bewegen. Beziehungsweise bereit ist, zusammen mit den anderen im Vorstand auf kurzen Wegen zu kommunizieren und Entscheidungen zu treffen. Was hier in Jübek zum Glück kein Problem ist, weil sich die meisten Betriebe in einem Umkreis von 500 Metern befinden“, erklärt der REWE-Chef. Das Schöne ist, dass hier wirklich alle an einem Strang ziehen“, sagt Dieter Schmidt, der sich zum Ziel gesetzt hat, „Jübek stark zu machen und nach vorne zu bringen“. Wichtig ist ihm, „die Lebensqualität zu erhalten und zu zeigen, was wir hier im Ort in Punkto Auswahl und Sortiment alles zu bieten haben. Dabei können wir auf die geballte Kompetenz unserer Mitglieder bauen, die aus dem Handel, dem Handwerk und vielen freien Berufen kommen.“

Veranstaltungen und Aktionen
Zu den Veranstaltungen, mit denen sich der HGV Jübek schon früh einen Namen gemacht hat, zählen die Messe im Stadion, das Radwandern „Jübek rund“, die Oldienacht und Sommernachtspartys mit spektakulären Auftritten von Helene Fischer- und Andreas Gabalier-Doubles. „Gemeinsam mit den Gemeinden Jübek und Silberstedt und dem DRK-Ortsverein waren wir auch an der Einweihung des Fahradweges Esperstoft-Jübek beteiligt“, betont er. Noch relativ frisch ist das Projekt „Blühstreifen von Jübek nach Bollingstedt“, das mit hohem Arbeitseinsatz verbunden war und dem naturverbundenen Vorsitzenden sehr am Herzen liegt. „Die Blühmischung konnte sich prächtig entwickeln, so dass es in diesem Sommer bereits am Wegesrand summte. Mit dieser nachhaltigen Aktion hoffen wir vielen Naturfreunden eine kleine Freude zu machen“, so Schmidt.

Eines haben alle bisherigen und zukünftigen Aktionen gemeinsam: Die Überschüsse werden immer einem guten oder sozialen Zweck zugeführt. Davon haben unter anderem schon der Kindergarten, die Feuerwehr, die Schule, das Rote Kreuz und der Spielmanns- und Fanfarenzug profitiert. Die Wertschätzung für dieses Engagement sei immer und überall spürbar, freut sich der Vorsitzende. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Dieter Schmidt: Seit 20 Jahren HGV-Vorsitzender

25.11.2020

Dieter Schmidt wurde der Einzelhandel quasi in die Wiege gelegt: Schon seine Eltern führten ein kleines Geschäft. Nach der Bundeswehrzeit war er eine Zeitlang in Husby tätig. Auf Empfehlung von Kollegen kam er 1989 nach Jübek, um den damaligen Sparmarkt zu übernehmen. Bis 1995 leitete er ihn als Angestellter und wagte dann den Sprung in die Selbständigkeit. Bis 2003 führte er den Markt noch unter dem Label Spar, danach bis 2017 unter der Coop-Marke „Sky“ und nun schon drei Jahre lang als REWE-Markt. „Wobei ich mir als freier Kaufmann hinsichtlich des Sortiments und auch in der Lieferantenauswahl nach wie vor gewisse Freiheiten herausnehmen kann“, betont Dieter Schmidt, der zu Spar-Zeiten Vorstandsmitglied der Handelsvereinigung der Spar-Kaufleute in Flensburg war.

Heute engagiert er sich im Zusammenschluss der Schleswiger Wirtschafts-Junioren sowie im Förderverein Mittlere Treene, der sich dem Natur-, Arten- und Klimaschutz sowie der Regionalvermarktung, Tourismusförderung und Umweltbildung verschrieben hat. In Eggebek betreibt der Verein ein Bildungshaus mit Labor, in dem für die Schulen und Kindertagesstätten in den Ämtern Eggebek und Arensharde umweltpädagogische Projekte angeboten werden. „Den Ausgleich zu dem ganzen Trubel hier im Geschäft finde ich in der Arbeit mit dem grünen Daumen, und bei meinen Galloways, von denen ich einige zu Hause habe“, verrät Dieter Schmidt. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Schon „ewig“ dabei - HGV-Mitglied Jochen Hensen

25.11.2020

In den ersten Jahren war der 1991 gegründete Baumaschinen-Mietservice noch mitten im Ort ansässig, seit 1998 ist er in der Stadionstraße 9 zu finden. „Mieten, nicht kaufen“, das ist die Devise von Jochen Hensen, der alles verleiht, vom Elektrohammer über diverse Anhängerfahrzeuge bis hin zum Bagger. Dem Handels- und Gewerbeverein (HGV) gehört der gebürtige Jübeker seit mehr als 25 Jahren an. Er weiß diese Zugehörigkeit sehr zu schätzen: „Der Mehrwert besteht nicht nur darin, dass es in Jübek gelungen ist, das Angebot vielfältig und vor allem breit gefächert auszubauen und damit die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Für mich ist der HGV auch deshalb so wertvoll, weil jedes Mitglied durch den regelmäßigen Austausch untereinander immer auf dem Laufenden sein kann. Man erfährt, was im Ort gerade passiert und worüber die Leute so reden“, sagt Jochen Hensen und nennt auch ein konkretes Beispiel: „Wenn zum Beispiel ein Laden eine Weile leer steht, dann kann ich mich in unseren Reihen über die Hintergründe informieren so früh und aus verlässlicher Quelle erfahren, was dort geplant ist.“

Abgesehen davon sei es für den vertrauensvollen Umgang miteinander wichtig, dass man sich nicht nur vom Telefon her kennt, sondern ein Gesicht zum Namen hat, sowie einen gefestigten Eindruck von der Persönlichkeit, die dahinter steht. „Für uns ist der HGV Jübek eine konstante und verlässliche Größe“, ist sich Jochen Hensen mit seiner Frau Gesa einig. Beide sind voll des Lobes für den Verein. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Bringt frischen Wind mit - HGV-Mitglied Gregor Kalinowski

25.11.2020

Vor einem Jahr zog es den Diplomkaufmann Gregor Kalinowski vom Ruhrpott nach Jübek, in die Heimat seiner Frau. Einen Teil der 1973 von seinen Eltern gegründeten Druckerei, die Druck + Medien Nord GmbH, nahm er mit in den Norden. Die Produktion blieb in Heiligenhaus (südlich von Essen) und wird dort von seinem Bruder betreut; alles andere, von der Bestellung über die Auslieferung bis zur Abrechnung, erfolgt nun von Jübek aus. Die Idee, dem HGV beizutreten, wurde von Seiten der IHK Flensburg an ihn herangetragen. „Zwei Wochen später waren meine Frau und ich beim alljährlichen Grillfest dabei und wurden mit offenen Armen empfangen“, erzählt er. Die in Jübek geltende Maxime „Da, wo ich wohne, will ich auch etwas für mein Dorf tun“ komme seinem eigenen Wesen sehr entgegen: „Das Mitmachen bringt einfach Spaß!“ Was Covid-19 angeht, so fühlt sich Gregor Kalinowski bestens informiert: „Alles, was bei Dieter Schmidt oder beim Steuerberater an Informationen eingeht, wird immer direkt an alle Mitglieder weitergeleitet. Und egal, welche Frage mich gerade bewegt, ich kriege immer sofort von irgendeiner Seite eine Antwort. Das ist toll“, beschreibt er eine sehr gute Zusammenarbeit. Schön an Jübek findet er, dass fußläufig alles zu erreichen ist. Deshalb hat sich Gregor Kalinowski gegen ein zweites Firmenauto entschieden: „Wann immer es geht, bin ich jetzt mit dem neuen E-Lastenfahrrad unterwegs. Mit meiner neongelben Jacke und dem Helm bin ich schon von weitem als der von der Druckerei zu erkennen“, sagt er lachend. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Gut informiert, vernetzt und mittendrin - HGV-Mitglied Matthias Manske

25.11.2020

Die Apotheke in Jübek gibt es seit weit mehr als 40 Jahren. Seit Oktober 2017 ist Matthias Manske der Inhaber. Dass er damals auch gleich dem HGV beigetreten ist, hat seinen Grund: „Ich habe eigentlich gar nicht lange darüber nachgedacht“, sagt er. „Mir war klar, wie wichtig es ist, hier vor Ort verknüpft zu sein und die Akteure auch persönlich kennenzulernen, um immer gut informiert und mittendrin zu sein“, so seine Begründung. Wie gut ihm das gelungen ist, lässt sich auch daran ablesen, dass er vor einem Jahr zum zweiten HGV-Vorsitzenden gewählt wurde.


Was sich durch Corona im täglichen Ablauf in der Apotheke geändert hat, ist, dass die Kunden inzwischen deutlich mehr Medikamente telefonisch bestellen und sich nach Hause liefern lassen, statt persönlich ins Geschäft zu kommen. Auf der Internetseite gibt es einen Shop mit den gängigen Mitteln und die Möglichkeit, ein vorliegendes Rezept mit dem Smartphone abzufotografieren und hochzuladen. Als Besonderheit in den Anfängen der Pandemie beschreibt Matthias Manske die bis zum Sommer geltende Regelung, aus Alkohol-Destillat eigene Desinfektionsmittel herstellen zu dürfen. „Das haben wir auch gemacht, um die Engpässe hier vor Ort ausgleichen zu können“, sagt er. Derzeit deckt er sich mit FFP-Masken ein, die es ab Dezember für Risikopatienten auf Rezept geben soll. „Da muss man ganz genau hinschauen, um vernünftiges Material zu bekommen. Nicht alles, was derzeit auf dem Markt ist, kann man guten Gewissens empfehlen. Bei uns wird es die bestmögliche Qualität geben“, verspricht er. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Seit 20 Jahren für die Kasse zuständig - HGV-Mitglied Britta Weintraut

25.11.2020

Das Fachgeschäft Schuh & Sport Petersen gibt es seit 1935 in Jübek. Die Enkelin von Claus und Auguste Petersen, Britta Weintraut, betreibt das Geschäft seit 2000 in dritter Generation – seit 2009 als alleinige Inhaberin. Von ihren Eltern, Erwin und Roswitha Petersen, „erbte“ sie die Mitgliedschaft im HGV und den Posten als Kassenwartin, den sie nun auch schon 20 Jahre innehat. „Der HGV ist nach wie vor eine supertolle Gemeinschaft, in der die meisten bei allen Aktionen begeistert mitmachen. Die Zahl derjenigen, die sich nicht ganz so aktiv beteiligen, ist gering“, sagt sie.


Dass Corona den Handel und die Modebranche besonders hart trifft, merkt Britta Weintraut auch in Jübek: „Manche Kunden haben schlichtweg Angst, mehr als das Notwendigste einzukaufen und begnügen sich mit dem, was sie bereits im Schrank haben“, so ihre Erfahrung, die anfangs nicht ganz so dramatisch war, weil in den ersten Wochen noch viele Jübeker zu ihr kamen, die sie bisher nicht im Laden gesehen hatte. „Sie wollten den Handel vor Ort unterstützen. Das fand ich toll“, sagt sie. Doch dieser Boom und auch der Trend, Schuhe und Sportsachen telefonisch zu bestellen und sich nach Hause liefern zu lassen, hielten nicht lange an. „Jetzt wird wieder viel im Internet bestellt, retourniert, was nicht passt, und schlimmstenfalls direkt vernichtet. Nachhaltig ist das nicht“, plädiert Britta Weintraut dafür, stattdessen wieder vermehrt die Kompetenz des örtlichen Fachhandels zu nutzen. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) Steuerberater sind gerade besonders gefragt - HGV-Mitglied Sönke Klopfer

25.11.2020

Seit 2004 ist Steuerberater Sönke Klopfer selbstständig tätig und seit 2009 mit seiner Kanzlei in Jübek ansässig. „Damals bin ich gleich in den HGV eingetreten, wohlwissend, dass Kontakte und Netzwerke nur demjenigen schaden, der sie nicht hat und nicht nutzt“, sagt der Schriftführer, der noch einen anderen Grund nennt, warum es für ihn gut und wichtig ist, Mitglied im HGV zu sein: „Es sind die Mandanten aus der Region, die uns hier vor Ort durch ihre Aufträge als Unternehmen stark machen. Durch unser Engagement im HGV könnenwir zumindest ein Stück davon an sie zurückgeben.“


Normalerweise liegen die Hauptaufgaben der Kanzlei darin, Firmeninhabern, Existenzgründern und Privatpersonen bei der Steuererklärung zu helfen, sie hinsichtlich der Buchhaltung und Lohnbuchhaltung zu beraten oder den Jahresabschluss zu erstellen. In diesem Corona-Jahr ist alles anders: „Als Steuerberater sind wir gerade jetzt gefragt wie kaum eine andere Branche“, sagt Sönke Klopfer mit Blick auf die aktuelle Kurzfristigkeit der steuerlichen Gesetzgebung und die ständig neuen Vorgaben, die den Mandanten erklärt und zudem schnellstmöglich angepasst werden müssen. Beispielhaft nennt er die imSommer in weniger als vier Wochen umzusetzende Mehrwertsteuersenkung, die Berechnung von Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen.


„Und all das neben demnormalen Tagesgeschäft, das genauso weiterlaufen muss, um geltende Fristen einzuhalten. Das ist eine riesige Herausforderung, der wir uns aber gerne stellen“, so Sönke Klopfer. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)

(Wochenschau vom 21.11.2020) "Mit Humor kommen wir alle durch diese Zeit" - HGV-Mitglied Corina Lenz

25.11.2020

„Im HGV bin ich hauptsächlich für die gute Laune zuständig“, schmunzelt Corina Lenz, die seit gut zwei Jahren Beisitzerin im Vorstand ist.
Die Mitgliedschaft im HGV hat sie im Jahr 2000 quasi geerbt: „Mein Opa hat den Salon Krohn vor bald 100 Jahren hier in Jübek gegründet. Meine Mutter hat ihn später viele Jahre weitergeführt, bis ich das Geschäft vor nun auch schon wieder 20 Jahren übernommen habe“, erzählt die Friseurmeisterin, für die es eine echte Herzensangelegenheit ist, die Gemeinschaft im Dorf zu pflegen und Jübek noch attraktiver zu machen.


„Dieses Ziel verfolgt auch der HGV mit seinen Veranstaltungen und Aktionen. Deshalb bin ich dort genau richtig“, findet sie. Dass die Situation durch die Pandemie derzeit für alle schwierig ist, lässt auch die Friseurinnen nicht kalt. „Dass wir aufgrund der Salongröße zurzeit deutlich weniger Kunden als sonst bedienen können, ist ebenso belastend wie die Tatsache, dass wir keine Kosmetikbehandlungen anbieten dürfen“, sagt Corina Lenz. Das ständige Tragen der Maske im Gesicht sei für das Team ebenso unangenehm wie für die Kunden, die den nötigen Haarschnitt daher auch gerne mal auf die lange Bank schieben.


„Umso mehr freue ich mich, wenn sie nach dem Besuch bei uns den Laden mit einem Lächeln verlassen. Mit Freundlichkeit und einer guten Portion Humor werden wir alle gut durch diese Zeit kommen“, zeigt sich Corina Lenz zuversichtlich. (ssl)

(Quelle: Wochenschau vom 21.11.2020)